5 Tipps um eine regelmäßige Yogapraxis in den Alltag zu integrieren

Yoga kann uns so viel geben: wir finden Ruhe im Alltag, können besser schlafen, unsere Konzentration und das Selbstvertrauen steigen. Wir werden stärker und flexibler– sowohl äußerlich als auch innerlich. Doch es ist nicht immer leicht eine regelmäßige Yogapraxis in den Alltag zu integrieren. Neben all den Terminen und Pflichten, die unsere To-Do-Listen täglich zum Überlaufen bringen fällt es schwer auch noch regelmäßig auf die Matte zu kommen um Yoga zu üben. Doch gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit bietet es sich an auch einmal inne zu halten um zur Ruhe zu kommen.

Deshalb folgen meine 5 Tipps, wie es etwas leichter fällt eine regelmäßige Yogapraxis zu finden:

1. Einen Kurs besuchen

Gerade am Anfang, macht es am meisten Sinn einen Kurs zu besuchen. Alleine schon dadurch einen fest eingeplanten Termin zu haben, fällt es leichter die Praxis erfolgreich in den Alltag zu integrieren.
Außerdem hat man in einem Kurs einen geschulten Lehrer, der die Asanas vorgibt und genau anleitet. Wenn man etwas falsch macht, wird man korrigiert. Nach einer Weile bekommt man dann auch ein Gefühl für die Asanas und kann mit der Praxis zu Hause beginnen.

Yoga ist mittlerweile sehr verbreitet, wenn man also ländlicher wohnt und nicht von Yogastudios umgeben ist, lohnt sich ein Blick in das Programm der dortigen Volkshochschule. Auch Empfehlungen im Bekanntenkreis helfen bei der Suche nach dem richtigen Lehrer.

2. Eine feste Zeit finden für die Praxis zu Hause

Jeder hat einen anderen Tagesablauf, weshalb es nicht möglich ist einen allgemeingültigen Tipp für die beste Zeit zu geben. Vielen fällt es leichter abends vor dem schlafen gehen eine Yogaeinheit einzulegen. Andere finden eher morgens nach dem Aufstehen die Zeit dazu. Jede Tageszeit hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Eine Yogaeinheit am Morgen benötigt eine gute Portion Durchhaltekraft wenn der Wecker früher als sowieso schon klingelt. Dafür ist man aber für den restlichen Tag schon wunderbar gedehnt und geerdet. Am Abend ist die Couch sehr verlockend und übt eine magische Anziehungskraft aus- da ist die nötige Portion Disziplin dann auch nicht immer ganz so leicht aufzutreiben. Dafür schläft man dann aber auch wirklich wie auf Wolken.
Auch die Jahreszeiten haben hier einen großen Einfluss: Im Sommer wenn es schon sehr früh hell wird ist Yoga morgens einfacher als im Winter wenn es kalt und dunkel ist. Im Sommer kann es am Abend aber auch noch viel zu heiß sein. Hier gilt es aufjedenfall auszuprobieren was sich für dich am besten anbietet!

regelmäßige Yogapraxis im Alltag

3. Social Media und Apps

Eine wunderbare Möglichkeit für Tage an denen man etwas Neues ausprobieren möchte, ist das anschauen von Youtubevideos. Hier findet man eine große Auswahl an Asanas, Meditationen und Atemübungen. Hierbei gilt jedoch immer: Vorsicht und nur das tun was sich gut anfühlt! Ein Youtubelehrer kann dich schließlich nicht korrigieren.
Vielen Anfängern helfen auch Social Media Apps, wie Instagram oder Facebook beim Einstieg in eine regelmäßige Yogapraxis. Auf diesen Plattformen finden zum Beispiel Challenges statt, die über einen bestimmten Zeitraum gehen und ein gewisses Thema behandeln. Diese Themen können beispielsweise bestimmte Asanas, Meditation oder Achtsamkeit sein. Hier geht es nicht darum besonders gut in etwas zu sein, sondern neue Dinge auszuprobieren und eine regelmäßige Yogapraxis zu entwickeln.
Außerdem lassen sich über Instagram & Co neue Bekanntschaften mit anderen Yogabegeisterten schließen, was den Erfahrungsaustausch auch ungemein fördert. Wenn du Spaß daran hast Teil einer Community zu sein, lohnt sich das aufjedenfall!

Mittlerweile gibt es auch immer mehr Apps, die sich auf Yoga spezialisiert haben. Vorallem für geführte Meditationen lohnt sich ein Blick in den App Store. Sehr beliebt ist die App Headspace – allerdings ist diese auf Englisch.

4. Eine feste Ecke einrichten

Wenn man jeden Morgen erstmal eine Ecke für die Yogamatte frei räumen muss, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man die Yogapraxis ausfallen lässt. Deshalb ist es von Vorteil, wenn die Matte einen festen Platz hat, an dem man sofort loslegen kann. Tipps, wie du dir einen solchen Platz einrichten kannst findest du in diesem Post.

 

5. Kleinvieh macht auch Mist

Es ist nicht notwendig jeden Tag 90 Minuten Yoga inklusive Asanas, Meditation, Pranayama und Savasana einzuplanen – soviel Zeit gibt der Alltag der meisten einfach nicht her. Versuche vielleicht eher jeden Tag 5 bis 10 Minuten fest einzuplanen, in denen du aufmerksam in dich hineinblickst und entscheidest was du brauchst. Das können ein paar Sonnengrüße, eine Meditation oder einfach nur 5 Minuten Savasana sein. Egal wofür du dich entscheidest: Es wird dir gut tun und du wirst froh sein, dass du dir diese Zeit für dich genommen hast.

 

Ich hoffe, dass dir diese Tipps dabei helfen regelmäßiger Yoga zu üben. Hast du weitere Tipps? Schreibe sie gerne in die Kommentare!

regelmäßige Yogapraxis im Alltag

You may also like

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*